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Projekt Elbphilharmonie

Moderator am 06.07.2009 | 14:02
» Beteiligte
Gerda, Farmsener, ZaphodB, veddel, MehrScheinAlsSein, chaoshacker, admine, Betty Monaco, Harburg63


» Kurzbeschreibung
Es wurde über den Bau der Elbphilharmonie diskutiert. Ist die Elbphilharmonie eine Last oder ein Gewinn für die Stadt Hamburg?


» Langfassung
Contra Elbphilharmonie
Der Bau der Elbphilharmonie sollte auf Grund ihrer immensen Kosten beendet werden. Da man die Kosten nicht kalkulieren könne und Hamburg sich in einer Finanzkrise befände, sollte man den Bau stoppen. In einer Finanzkrise habe anderes Priorität.

Zudem bilde die Transparenz der Kosten ein gewaltiges Problem. Zu Anfang sollte die Stadt nämlich nur das Grundstück für den Bau liefern. Momentan jedoch investiere die Stadt in das Projekt schon fast 500.000.000 Euro. Hier stelle sich für viele die Frage, wie es möglich sei, das Projekt mit Steuergeldern zu finanzieren, obwohl dieses nie geplant gewesen sei.

Um die Kosten ein wenig zu verringern, könne man entweder die Aufwendungen für die Strassen zur Elbphilharmonie kürzen oder aber im Innengebäude an Materialkosten sparen. Es gäbe weitaus günstigere Materialen, die die den gleichen Zweck erfüllten. Hamburg sei nicht bereit für ein Projekt, welches so hohe Kosten verschlänge.

Außerdem würde nicht in das Hamburger Orchester investiert. Das Orchester könne zwar auf nationaler Ebene mithalten, im internationalen Vergleich werde es Hamburg aber schwer haben. Da müsste man auf Orchester aus Berlin oder München hoffen, damit die den Saal in der Elbphilharmonie füllen.

Generell zöge Hamburg auch ohne Elbphilharmonie genügend Touristen an. Ein weiteres Prestigeobjekt wäre demnach nicht nötig. Außerdem habe Hamburg auch so viel im Bereich Kultur zu bieten, seien es Theater oder Opern.

In der Diskussion wird oft der Vergleich mit Sydney angestrebt. Die Philharmonie sei nicht nur Wahrzeichen der Stadt, sondern auch des ganzen australischen Kontinents. In Sydney habe es viel größere Probleme bei der Fertigstellung gegeben, und heute sei es wohl das größte Wahrzeichen der Stadt und UNESCO- Welterbe. Allerdings könne man natürlich auch aus den Fehlern anderer Städte lernen und sofort höhere Kosten ansetzten. Zudem sei Hamburg nicht wirklich mit Sydney zu vergleichen, da Sydney die einzige Philharmonie auf dem australischen Kontinent sei.

Für die Elbphilharmonie
Es stelle sich jedoch die Frage, ob ein Stopp jetzt noch Sinn mache, da der Bau schon weit fortgeschritten sei. Da es eine langfristige Investition sei, sollte man sie auch weiterhin unterstützen, abgesehen von allen auftauchenden Problemen, da eben später wieder mit Einnahmen zu rechnen ist. Zudem könne man mit der Eröffnung der Elbphilharmonie auf Einnahmen hoffen. Die Elbphilharmonie werde außerdem auch zu einem bedeutenden Symbol für die Stadt Hamburg und jede größere Stadt sollte solche Bauten haben. Zwar wurden die Kosten dem Bürger nicht transparent gemacht und zu niedrig angesetzt, aber auch in Sydney und Oslo hätten die Opernhäuser den Kostenrahmen weit überschritten und seien nicht planmäßig fertig geworden. Dennoch seien sie Wahrzeichen der Städte und eine Touristenattraktion.


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