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Verzicht Prestigeobjekt Campus-Universität am Grasbrook

Gerda am 19.06.2009 | 16:07
Ersatzlose Streichung aller Universitäts-Umzugs-Pläne

Dieses Großprojekt wünscht niemand außer ein paar prestigegeilen Repräsentanten der Uni-Verwaltung und einigen Politikern, die hoffen, sich damit zu profilieren. Die Kosten eines solchen Projekts sind nicht abzusehen und liegen am Ende mit Sicherheit über jeder Anfangsplanung. Dafür ist in Krisenzeiten kein Platz. Stattdessen sollte die Uni einen Teil der Gelder, die in den Neubau einer ganzen Universität fließen sollen, für ihre Kernaufgaben erhalten - Lehre (!) und Forschung, also v.a. für Personalmittel - davon haben alle mehr.




vorhandene Antworten
Farmsener am 19.06.2009 | 16:12
zumal der Bereich Rothenbaum sich als Univiertel etabliert hat. Ein Umzug in den Hafen ist völlig daneben.
pleo am 22.06.2009 | 09:15
Volle Zustimmung!
HaSe am 22.06.2009 | 13:52
Wenn wir Studis und Lehrende jahrzehntelang in eine Baustelle stecken, kommt doch nichts produktives raus. Es gibt sicher gute Argumente gegen einen (kompletten) Umzug, aber "weitermachen" ist die denkbar schlechteste Alternative. Und der Sanierungsstau an den bestehenden Gebäuden ist erheblich, so dass auch am bestehenden Standort Abrisse nicht selten sein werden. Da muss es doch zulässig sein, die Vorteile von "erst neu bauen, dann abreißen" - was am gleichen Standort logischerweise nicht geht - ernsthaft zu diskutieren.

Stadtteile unterliegen einem ständigen Wandel; keiner hat ein dauerhaftes Recht auf "Univiertel" oder "Ghetto". Bei seiner Lage hat auch Rothenbaum genug Zukunfstchanchen ohne Uni (oder mit weniger Uni).
ZaphodB am 23.06.2009 | 12:04
Natürlich kann man alles "ernsthaft diskutieren", auch den Wunsch von Frau Auweter-K. und Frau Gundelach, sich im Hafen ein Denkmal zu setzen. Aber man darf Unfug auch Unfug nennen. Das hat Krista Sager (GAL) zum Glück als erste prominente Politikerin aus der Rathauskoalition getan: Die Uni sollte dort entwickelt werden, wo sie ist; Frau Senatorin G. soll Ihre Hausaufgaben (endlich sanieren, wo Herr Dräger jahrelang nix getan hat) machen. Der Grasbrook dagegen sollte für eine moderne und kreative Hafenwirtschaft erhalten bleiben.
Miko am 23.06.2009 | 12:24
Zumal sich die Zersplitterung der einzelnen Unistandorte durch einen solchen Umzug auch gar nicht verringern würde.
chaoshacker am 24.06.2009 | 00:35
Sowohl die Hafen City als auch Rothenbaum sind attraktive Lagen für die Hamburger Uni. Unabhängig davon wo sie steht, sollte sie meiner Meinung nach modernisiert bzw. ganze Gebäude abgerissen und neugebaut werden. Ein attraktives, angenehmes Lernumfeld gehört dazu wenn man international mithalten möchte glaube ich. Daß man noch entsprechendes Personal benötigt ist selbstverständlich. Und ob ein solches Neubauprojekt jetzt am alten oder am neuen Standort günstiger ist, muss man halt durchrechnen. Und um das durchzurechnen fehlen uns hier sicherlich die nötigen Informationen.
Steuerzahler am 26.06.2009 | 16:28
Die nötigen Informationen liegen ja vor - von der Hochschulbehörde selber. Und selbst danach wird der Grasbrook viel teurer und die Grundstücke fehlen auch noch den Unternehmen (sagt die Handelskammer). Deshalb kann man sich schon heute entscheiden: die Uni bleibt in Eimsbüttel, die Hafenwirtchaft auf dem Grasbrook (für höhere Mieten allerdings bitte).
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