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Laternenparker Gebühren

Garagenparker am 19.06.2009 | 20:53
Dauer Laternenparker sollten zur Kasse gebeten werden. Sie verlassen sich auf den Staat, dass er genügend Parkstreifen zur Verfügung stellt, bzw. sie parken eine Strassenseite komplett zu.

Ich als Mieter eines Parkplatzes bzw. Käufer einer Garage gebe dafür viel Geld aus.
Die Strassen sind zum Fahren da, nicht zum Dauerparken.




vorhandene Antworten
TomHamburg am 23.06.2009 | 14:16
Ich kann das nur unterstützen! Wer heute durch die eigentlich sehr schönen kleinen Straßen in Winterhude, Eimsbüttel oder andere Stadtteile mit enger Bebauung geht, sieht links und rechts nur Autos, Autos, Autos... Man stelle sich nur vor, wie schön diese Straßen wären, wenn sie nicht dichtgeparkter öffentlicher Parkplatz wären, oft auch für viele, die ihr Fahrzeug nur am Wochenende nutzen.
Eine entsprechend teure Parkvignette und der intensive Ausbau von Quartiersgaragen (unter Straßen und Plätzen) dürften das Straßenbild sehr positiv verändern.
ut am 23.06.2009 | 14:53
Vergesst dabei nicht, dass diese Parplätze bereits durch die Hauseigentümer bezahlt wurden. Zumindestens bei Wohnungsneubauten kassiert die Stadt für Stellplätze, die nicht auf dem hauseigenen Grund (z.B. in Tiefgaragen) gebaut werden, eine einmalige Gebühr. Die Mieter solcher Wohnungen würden also doppelt Zahlen, da diese Gebühren mit Sicherheit in der Wohnungsmiete einkalkuliert werden.
Das Chaos an diversen Straßenrändern ist u.a. ja auch darauf zurückzuführen, dass mittlerweile die allermeisten Haushalte über mindestens zwei Autos verfügen. Hier wäre vielleicht bei der Anmeldung eines Zweitwagens eine einmalige Parkplatzgebühr für die Fahzeugeigner denkbar, die keinen eigenen Stellplatz nachweisen können?
veddel am 24.06.2009 | 18:03
Sehr gute Idee (nicht ironisch gemeint).
Und schafft Arbeit, denn dann müssen viele Leute das kontrollieren.
Damit wird ein Teil der Einnahmen gleich wieder verbraucht.
Politisch praktisch nicht durchzusetzen. Bereits heute sind die Kontrollen der vorhandenen Beschränkungen / des Falschparkens auf den Radwegen zu lasch. Und die von der Auto-Lobby gesteuerten Bundesgesetze lassen leider keine kostendeckenden Strafgebühren zu.
chaoshacker am 25.06.2009 | 00:46
Wenn es tatsächlich ein Problem ist, daß an bestimmten Stellen geparkt wird, dann sollte es ja möglich sein dort ein Parkverbot einzurichten. Wenn es kein Problem ist, dann ist es doch sehr bürgerfreundlich, wenn man in seinem Wohngebiet kostenlos auf der Straße parken kann! Nicht jeder kann sich den Luxus eines festen Parkplatzes oder einer Garage leisten!
Es ist in Deutschland und weltweit seit jahrzehnten erlaubt auf Straßen zu parken - ich verstehe nicht warum das plötzlich in der Weltstadt Hamburg ein Problem sein soll.
Ich verstehe nicht, warum es immer wieder die Problemlösung sein soll, den Autofahrern das Geld abzunehmen. Gibt es keine Ideen die das friedliche Miteinander ermöglichen? Bedenkt irgendwer den Anteil an Steuergeldern von Autofahrern bei Straßen- und Fahrradwege-Bau? Dafür hat sich noch keiner bedankt...
ut am 25.06.2009 | 08:44
Hallo Veddel, mein Vorschlag zur einer Zweitwagen Parkplatzabgabe schafft leider gar keine Arbeitsplätze, da diese einmalige Gebühr bei der Anmeldung der Fahrzeuge im Polizeiverkehrsamt gezahlt werden müsste.

Problematisch wäre da schon eher die Lösung der Frage, wie ein Grundstücksbesitzer auf unbürokratische Art nachweisen soll, dass er über ausreichend private Stellplätze verfügt, und diese Gebühr dann nicht zahlen müsste?

Es gibt aber andere Hinderungsgründe: wer so eine Gebühr zahlt, wird dann auch einen Anspruch auf eine Stellfläche geltend machen, und da wird er in einigen Stadtteilen wohl "alt" aussehen.
ut am 25.06.2009 | 10:06
und noch eine schnelle antwort zum "chaoshacker". es ist leider nicht so, dass die KFZ & Mineralöl-Steuer zweckgebunden für die erforderliche Infrastruktur eingesetzt wird! Damit werden auch gerne andere Haushaltslöcher gestopft oder Renten finanziert.

Und leider ist es so, das Autos das größte Problem in einer Stadt darstellen, mit hohem Flächenbedarf und den bekannten Umweltproblemen. Nicht alles was jahrzentelang erlaubt war, ist auch gut. Wachstum hat leider seine Grenzen, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen (nicht, das ein falscher Eindruck entsteht: ich bin auch Autofahrer).

Dieses Forum soll ja dazu dienen, Vorschläge für Haushaltseinsparungen zu machen. Andere Einahmequellen zu suchen, gehört auch dazu.
chaoshacker am 25.06.2009 | 20:58
@ut
Mir ist schon klar, daß nicht alle Steuern die KFZ-Besitzer zahlen auch in den Straßenbau gehen. Bei manchen hamburger Straßen merkt man auch, daß es zuwenige Gelder sind... Aber darum geht es hier auch nicht, sondern darum, daß die Autofahrer steuerlich schon belastet genug sind.
Ich glaube nicht, daß Autos das größte Problem der Stadt sind. Parkplätz sind das Problem (aber nicht das größte)! Und wenn Du schreibst, daß es hier ja um Einsparungen oder Einnahmen gehen soll: warum erbringt man nicht eine Leistung und nimmt dafür Geld?! Das ist doch eine faire Sache? Also: Hirn einschalten, kreativ werden, Parkraum schaffen (z.B. Parkhäuser) und dafür angemessene Preise nehmen. Das Angebot eines überdachten und ggf. auch bewachten Parkplatzes, würden sicherlich viele Autobesitzer gerne annehmen. Bautechnisch gut integrierte Tiefgaragen fallen sicherlich weniger unangenehm auf, als zugeparkte Straßen.
Steuerzahler am 26.06.2009 | 16:23
Ich finde das mit den Tiefgaragen gut, sie sollten nur bitte privat finanziert werden und nicht mit Steuergeldern. Parallel sollten unsere Straßenränder aber wieder allen anderen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung stehen und nicht mehr den Autos. Platz für Grün, Radwege, Fußwege und das eine oder andere Straßencafé wäre toll. Also: Parkplätze runter von den Straßen und mit dem freien Platz eine schönere Stadt machen!
benja am 30.06.2009 | 16:56
Wenn "Laternenparker" bedeutet, dass diese Fahrer dort parken, wo sie nicht parken dürfen, ist das ahndungswürdig und sollte ordentlich Geld kosten. Scheinbar sind die Strafen nicht hoch genug, als dass es diese Leute (und damit meine ich nicht alle Autofahrer) vom Falschparken abhält.
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