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Reduzierung der Verwaltungsstellen in Universität, Schulen, öffentlicher Verwaltung

Gerda am 19.06.2009 | 16:17
Es sollte überprüft werden, ob man nicht eine ganze Hierarchie-Ebene in den Verwaltungen der Universität, der Schulbehörde und den anderen öffentlichen Verwaltungen streichen könnte. Das würde erhebliche Personalmittel freisetzen.

Überblickt man die Personalentwicklung der letzten 20 Jahre z.B. an der Universität, so fällt auf, dass die Zahl der Verwaltungsangestellten im Vergleich zur Zahl der Lehrenden exorbitant gestiegen ist. Hier besteht ein Missverhältnis, das wohl nur mit Parkinsons Gesetz erklärt werden kann (Ab einer bestimmten Größe beginnt eine Verwaltung, sich selbst Arbeit zu machen). Ursprünglich sollte die Einführung der EDV in den Verwaltungen ja Stellen einsparen - das Gegenteil ist der Fall. Hier ist Mut zur Vereinfachung gefragt - die sich dann in Heller und Pfennig auszahlen würde.




vorhandene Antworten
GG60 am 19.06.2009 | 16:44
Bevor man/frau Stellen streicht, sollte man/frau entscheiden, welche Aufgaben zukünftig nicht mehr erledigt werden sollen. Die bloße Vermutung, dass es Menschen gibt, die einer zwar bezahlten aber unproduktiven oder überflüssigen Arbeit nachgehen, reicht leider nicht. Wer von der Verwaltung immer mehr Leistung einfordert, muss auch bereit sein, diese angemessen zu bezahlen. Ihre Idee der "Vereinfachung" wird doch voraussichtlich nur zu mehr Verwaltungstätigkeiten für die Lehrenden und Forschenden führen. Ist das auch nur betriebswirtschaftlich rational oder effizient?
irgend_jemand am 21.06.2009 | 11:48
Die Frage die sich aus meiner Sicht stellen sollte ist eher, ob die EDV ordentlich arbeitet. Es gibt Systeme die eingeführt worden sind und dann nicht die Dienste erwartungsgemäß erfüllt haben. Ich würde sagen hier gilt es primär nachzubessern.

Als Beispiel die Einführung von Stine... Selbst wenn man ein solches Programm braucht (und unterstützen tue ich das), frage ich mich warum es nicht erst in einem Fachbereich getestet wird. Kein Unternehmen würde auf die Idee kommen ein System im gesamten Unternehmen zu integrieren, welches noch nicht getestet wurde. Man würde mit einer Abteilung anfangen und wenn dort die meisten Fehler behoben sind und die Schwierigkeiten klar sind, würde man nach und nach die anderen Abteilungen umstellen.
irgend_jemand am 21.06.2009 | 11:49
Als Beispiel die Einführung von Stine... Selbst wenn man ein solches Programm braucht (und unterstützen tue ich das), frage ich mich warum es nicht erst in einem Fachbereich getestet wird. Kein Unternehmen würde auf die Idee kommen ein System im gesamten Unternehmen zu integrieren, welches noch nicht getestet wurde. Man würde mit einer Abteilung anfangen und wenn dort die meisten Fehler behoben sind und die Schwierigkeiten klar sind, würde man nach und nach die anderen Abteilungen umstellen.
blauerhimmel am 24.06.2009 | 20:09
In sehr vielen Bereichen herrscht akuter Personalmangel - Personal, das in Rente/Pension geht, wird einfach nicht mehr nachbesetzt und die Arbeit auf die anderen abgewälzt. Andererseits svhreit alles nach mehr Service und schnellerer Bearbeitung.
Ich finde man bräuchte auf jeden Fall mehr Personal.
chaoshacker am 26.06.2009 | 19:46
Was die EDV angeht: wahrscheinlich sollten zuerst relativ einfache Arbeitsprozesse mit Computerunterstützung vereinfacht werden. Das hat sicherlich gut funktioniert und war vergleichsweise günstig.
Wenn dann aber plötzlich aufgrund der Möglichkeiten von Computern und überhaupt aufgrund der allgemein gewachsenen Bedeutung dieses Bereichs die Anforderungen in diesem Bereich steigen, dann ist es auch logisch, daß die Kosten steigen. Man muss sich also auch angucken, welche Dienstleistungen die EDV insgesammt erbringt; und dies ist wahrscheinlich nicht mehr, als von den Nutzern gefordert.
Lamy am 30.06.2009 | 17:43
Verwaltung wird leider schon in vielen Bereichen abgebaut. Leider, weil im gleichen Maßstab viele Regelungen und Prozesse viel umfangreicher und komplizierter geworden sind. Wenn man in 5 Ämtern 10 Formulare ausfüllen muss, dass aber von immer weniger Personal gearbeitet wird, so wundert es nicht, dass inzwischen viele im öffentlichen Dienst überlastet sind. Eine besser Integration der EDV bringt auch nichts, da die irrsinnigen Vorschriftenberge dadurch auch nicht weniger werden. Bürokratieabbau sollte nur Bürokratenabbau bedeuten.
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