Wo soll gespart, wo Geld ausgegeben werden? Reden Sie mit!
Beitrags-Details

Zusammenfassung für den 2.07.

Moderator am 02.07.2009 | 20:52
Hauptforum:

Im Hauptforum wurde die Frage aufgeworfen, ob der strenge Sparkurs im Bildungsbereich langfristig sinnvoll sei. Die Auswirkungen seien an der TUHH z.B. deutlich abzulesen: 2007 kamen im Bereich Maschinenbau 43 Studenten auf einen Professor und bei gewerblich / technischen Wissenschaften 60 Studenten auf einen Professor. 5 Jahre vorher waren es noch 27 und 25 Studenten pro Professor.
 Link

Zudem wird auf den Vorschlag nochmal Bezug genommen, einmalig pauschal 10% von allen Vermögen einzuziehen. Der Teilnehmende wendet ein, dass gegen das Vermögen eigentlich auch die Lebenssituation gerechnet werden müsste (Hypotheken, schulpflichtige Kinder) und hält die Idee nicht für durchdacht, da sich diese Maßnahme auch nicht allzu oft wiederholen ließe.  Link

Weiterhin haben wir danach gefragt, wo denn in den Bezirken vor Ort die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Investitionsbedarf sehen. Ein Teilnehmer kritisiert für den Bezirk Harburg, dass hier die Prioritäten des Bezirksamtes auf der Harburger Schlossinsel lägen, und fordert stattdessen, für vernünftige Freizeitgestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu sorgen. So könnten die Spielplätze Sandkästen gebrauchen, die Spielgeräte seien veraltet, auch das Jugendfreizeitzentrum sei nicht weiter gefördert und ausgebaut worden.  Link

Einsparideen:

Heute wurde nochmal die Forderung unterstützt, Kindergeld nicht mehr direkt an die Eltern auszuzahlen sondern z.B. in Kindergärten zu investieren.  Link

Auch die Debatte zur Primarschule geht weiter. Positiv fällt dabei auf, dass es nicht um die Schulreform insgesamt geht, sondern nur um den Teilaspekt der "Primarschule". Die Primarschule wird jedoch als insgesamt kostengünstigerer Weg gesehen, da deutlich sicherere Prognosen über die Gymnasialfähigkeit der Schülerinnen und Schüler nach 6 Jahren abgegeben werden könne. Auch ein anderer Teilnehmer betont diesen Aspekt, und verweist auf Studien wie z. B. die Hamburger LAU-Studien (Aspekte der Lernausgangslage und der Lernentwicklung), die ganz klar zeigen, dass Mädchen in diesem Alter einen klaren Entwicklungsvorsprung hätten, und viel häufiger eine Gymnasialempfehlung erhielten als die Jungen.  Link

Gegen Kürzungen im Bereich für Kultureinrichtungen spricht sich ein teilnehmender Nutzer aus. Gerade in Zeiten der Krise bräuchten wir eine gut ausgestattete Kultur. Die Theater hätten schon in der Vergangenheit einen kritischen Blick auf die Wirtschaft geworfen. Dem entgegnet wird, dass Kultur nicht helfen könne, die Krise zu überwinden  Link

Auch die Frage nach der Existenzberechtigung des Polizeiorchesters wurde wieder thematisiert. Ein Teilnehmer betont dabei, dass die Aufgabe der Polizei die Innere Sicherheit sei, nicht aber die Unterhaltung der Bevölkerung.
Dagegen wird eingewendet, dass die Mitglieder des Orchesters überwiegend Angestellte seien, und als Musiker im Öffentlichen Dienst nicht ohne weiteres neue Tätigkeiten bekommen könnten. Eine Auflösung hätte dann vor allem zur Folge, dass es noch mehr arbeitslose Musiker gäbe.
 Link

Die Moderation verabschiedet sich für heute von Ihnen.





vorhandene Antworten
Foren-Übersicht
Hauptforum
Neue Beiträge: 0
Beiträge Gesamt: 278
Diskussion mit Wolfgang Rose (ver.di / SPD)
Neue Beiträge: 0
Beiträge Gesamt: 37
Leistungen & Projekte
Neue Beiträge: 0
Beiträge Gesamt: 18
Mögliche Einsparungen
Neue Beiträge: 0
Beiträge Gesamt: 223
Begründungsforum
Neue Beiträge: 0
Beiträge Gesamt: 1286
Livediskussion Bildung
Neue Beiträge: 0
Beiträge Gesamt: 41
Expertenforum
Neue Beiträge: 0
Beiträge Gesamt: 47
Lob & Kritik
Neue Beiträge: 0
Beiträge Gesamt: 37
Melden Sie sich an und laden Sie Ihre Freunde ein