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Stadtentwicklung versus Umwelt? Ein Haushaltsbereich, der polarisiert...

Moderator am 29.06.2009 | 10:38
Liebe Teilnehmende,

der Haushaltsbereich Stadtentwicklung und Umwelt ist innerhalb der vorliegenden individuellen Haushalte von Einsparungen betroffen. Schaut man allerdings in die Begründungen, spalten sich hier die Meinungen sehr stark.

So wird einerseits vielfach gefordert, den Klimaschutz bzw. klimaschützende Maßnahmen auszubauen, während bei städteplanerischen Maßnahmen Einsparpotential gesehen wird:

- "Umwelt ja, Stadtentwicklung nein"
- "Gut organisierter Umweltschutz ist sehr wichtig und auch Kapital unserer Stadt!"
- "Mehr Investitionen in regenerative Energien."
- "es muss die Nachhaltigkeit gesetzt werden um Umwelt zu staerken--} Klimaschutz"
- "In den letzten Jahren wurde die Infrastruktur Hamburgs stark gefördert, daher könnte man nun ein bisschen zurück schrauben. Jedoch muss die Umwelt geschützt werden!"
- "Investitionen in die Umwelt müssen nicht mit Mehrausgaben für den Staat einhergehen, sondern können mit Auflagen erzielt werden. Bei der Vergabe Bauprojekten ist mehr Konsequenz gefragt, stets "unerwartete Mehrkosten" werden nachträglich gewährt, Kosten nicht selten verdoppelt"

Andere sehen es genau umgekehrt und möchten lieber den Bereich Stadtplanung verstärkt wissen:

- "mehr Geld in z.B. in die Sanierung von Straßen und Wegen investieren"
- "Es sollte mehr Wert auf Sauberkeit und Ordnung gelegt werden (Hundekot, Müll, volle Mülleimer etc.)"
- "Mehr Investitionen in die Planung und Erschließung neuer Wohngebiete. Mehr Personal für die Verkehrsgewerbeaufsicht. Geld für Umbau des Standorts Stadthausbrücke an statt eines Umzugs nach Wilhelmsburg 2013/2014"
- "Hamburg braucht mehr Wohnungen, die Infrastruktur ist marode und der ÖPNV nicht attraktiv genug!"

Eine weitere Gruppe von Teilnehmenden sieht hier generell Möglichkeiten, um das Budget zu reduzieren oder neue Einnahmequellen zu schaffen:

- "Weniger Schilderwälder, eher Wert auf Abschaffung von Ampeln und umrüsten auf Kreisverkehr"
- "In Zeiten der Finanzkrise muss nicht an die Umwelt oder den Ausbau der Straßen gedacht werden"
- "Sparen durch Effizienzsteigerung bei den eigenen Angestellten, z.B. den Gärtner"
- "OPNV sollte privatisiert werden. Zudem keine Laermminderungsplanung"
- "City-Maut und andere Wegegebühren einzuführen (z.B. Köhlbrandbrücke)"
- "Es gibt bestimmt Einsparpotenzial durch zentralisierte Materialbeschaffung"
- "Sondernutzung der Fußwege durch Gastronomie wesentlich verteuern (mein Vorschlag: analog ortsüblicher Innenraummiete für Nutzungsmonate - ohne Abschläge)"

Was meinen Sie dazu?

Welche Schwerpunkte sollen in diesem Bereich zukünftig gesetzt werden?

Welche Rolle spielt der Bereich Wohnen, der bislang relativ wenig angesprochen wurde?

Wo sehen Sie hier Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung bzw. Einsparungsmöglichkeiten?

Viele Grüße,
Birgit Hohberg (Moderation)





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