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Wissenschaft und Forschung — fit für die Zukunft?

Moderator am 23.06.2009 | 14:07
Liebe Teilnehmende,

insgesamt wurde im Haushaltsrechner im Etat Wissenschaft und Forschung bislang eher mehr Geld veranschlagt als bisher vorgesehen. Dennoch haben einige von Ihnen zudem Ideen, wie hier trotzdem Gelder gespart bzw. umgeschichtet werden könnten. Hier einige Vorschläge aus dem Begründungsforum:

- „Durch leichte Anhebung der Studiengebühren kann die Selbstfinanzierung der Uni verstärkt werden.“

- „Zusammenlegung der Behörden für Schule und Berufsbildung und Wissenschaft und Forschung. --> Nutzung von Synergien in diesen Verwaltungsbereichen. --> Integrativer Bildungsverlauf (von Grundschule bis zum Uniabschluss oder Ausbildung). Damit verbunden eine bessere Ausbildung in der im ersten Unijahr oder Lehrjahr nicht die letzte Schulklasse wiederholt werden muss. --> Förderung von privat Schulen und Universitäten als Anziehungspunkt für Hamburg und als Entlastung der staatlichen Schulen.“

- „Mehr Drittmittelforschung, Straffung der Hochschullandschaft, höhere Studiengebühren, Präzision der Zulassungsvoraussetzungen (Erfolgsprognose, Eigenkapitaleinsatz)“

- „Einsparung: Unternehmenskontakte (keine finanzielle Förderung von Firmenkontaktmessen oder Gemeinschaftsprojekten) Erhöhung: Lehrpersonal (mehr wissenschaftliche MitarbeiterInnen für Lehre)“

- „Mehr Geld für Bildung und Wissenschaft ist eine Investition in die Zukunft! Außerdem zusätzlich Geld sparen, indem auf den Uni-Neubau in der HafenCity verzichtet wird.“

- „Es wäre interessant zu wissen, wie viel universitäre Bibliotheken, Halb- und Vollwissenschaftler ausgeben, um den wissenschaftlichen Betrieb am Leben zu erhalten. Beispielsweise erscheint es mir, als ob wissenschaftliche Veröffentlichungen von Jahr zu Jahr teurer werden. Abhilfe könnte sein, dass kostenlose, öffentliche, digitale Seiten von der Stadt zur Verfügung stellt oder bestehende unterstützt werden, die wissenschaftliche Arbeiten anbieten. Ich denke, dass die Gewinne, die auf eine wissenschaftliche Veröffentlichung folgen, klein sind, so dass der finanzielle Verlust minimal sein würde; oder man definiert ein Urheberrecht, das von dem Eigner jederzeit geändert werden kann, sobald er an Bekanntheit hinzugewonnen hat. Bekanntheit ist doch für eine öffentliche Person zentral, nicht die Verbreitung innerhalb prädigitaler Medien. Mir ist zudem aufgefallen, dass manche universitären Bibliothek ohnehin bereits auf Google Books verweisen, wenn ich nach einem Titel suche. Vielleicht kann man sich die zunehmend Digitalisierung irgendwie zunutze machen, um Kosten zu senken.“

Welche Position vertreten Sie?
Welche Leistungen sollten zukünftig in diesem Bereich umgesetzt werden?
Und woran sollten sich diese messen lassen?

Viele Grüße,
Birgit Hohberg (Moderation)





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