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Stadtbahn

Hubert am 19.06.2009 | 09:32
- Ausbau der Busspuren
- erhöhter Einsatz von XXL-Bussen

Wie schon im Begründungsforum mehrfach erwähnt, ist es zur Zeit nicht nachvollziehbar, wie einige, sog. Volksvertreter das Geld des Volkes (STEUERGELD) mit vollen Händen aus dem Fenster werfen, nur um SICH provilieren zu müssen.




vorhandene Antworten
ZaphodB am 19.06.2009 | 12:41
Sind XXL-Busse denn umsonst? Außerdem können sie nur auf wenigen Strecken sinnvoll eingesetzt werden.
pleo am 19.06.2009 | 12:58
Die XXL-Busse sind gerade in Kurven verkehrsgefährend, da sie nicht innerhalb ihrer Spur eine normale Abbiegung (ca. rechter Winkel) hinbekommen.
Schon viele Beinahe-Unfälle gesehen!
Farmsener am 19.06.2009 | 16:09
Zu teuer und nicht effektiver als Busse.
Hier bedienen die Grünen lediglich ihr Wählerklientel, daher auch die Strecke durch Eimsbüttel nach Altona und der Steuerzahler darf dafür herhalten.
matjes am 19.06.2009 | 16:51
Einsatzbereich für die XXL- Busse ist zum Beispiel die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Niendorf. Die Menge an Fahrgästen, die es hier zu transportieren gilt, geht über die Grenze dessen, was überhaupt mit normalen Linienbussen zu befördern ist. Der Einsatz der - mit Sondergenehmigung - fahrenden XXL- Busse ist nur ein Kompromiss, um die Kosten für den Wiederaufbau einer Stadtbahn zu vermeiden.
mcgregor am 19.06.2009 | 21:56
Keine Stadt- bzw. Straßenbahn ! Das sind doch nur Spielzeuge um die Grünen zu beschäftigen ! Wir brauchen neben Bussen, U-Bahnen und S-Bahn nicht noch ein Verkehrsmittel. Baut die bestehenden aus und verbessert die Vernetzung. Spart die Millionen !
HaSe am 22.06.2009 | 13:41
Die Stadtbahn ist eine Spardose, weil trotz Infrastrukturkosten 20-30% Fahrerstunden eingespart werden können bei gleichzeitig schnellerer und komfortablerer Fahrt. Auch Busspuren müssen alle 6-8 Jahre komplett neu gebaut werden, weil die Fahrbahnen dann verschlissen sind (gefährliche Spurrillen etc.). Das wird nur aus dem Straßenbau-Budget statt aus dem ÖPNV-Budget finanziert, daher den Buskosten nicht zugerechnet.

Außerdem füllt die Stadtbahn die Kapazitätslücke nach oben auf, d.h. eine wesentlich teuerer U- oder S-Bahn muss nicht oder später gebaut werden!

Man bedenke: Hamburgs U- und S-Bahnen sind teure Einzelanfertigungen, die es so nur einmal auf der Welt gibt. Straßenbahnen gibt es inzwischen "von der Stange", mit vielen Gleichteilen, Massenproduktion und wieder verkäuflichen Fahrzeugen.

Um es nochmal deutlich zu machen:
A) Die Straßenbahn soll nicht NEBEN U S-Bahn fahren, sondern da wo diese auf absehbare Zeit unrealistisch sind!

B) Viele deutsche Großstädte bauen Straßenbahnen neu für 4.000-7.000 tägliche Fahrgäste. Die geplanten Strecken haben alle über 10.000 (teilweise bis 40.000) tägliche Fahrgäste. Sin die anderen denn alle Irre???
ut am 23.06.2009 | 15:23
Es geht doch um Einsparungen, und da ist die Stadt- oder Straßenbahn nun leider günstiger als der Neubau von U/S Bahn Strecken (die ich persönlich auch vorziehen würde). Bleibt also als Einsparungspotenial nur noch die Möglichkeit, gar nichts zu bauen und den ÖPNV auf den zur Diskussion stehen Strecken weiter mit teils maroden und meist zu kleinen Bussen weiter abzuwickeln. Finanziell wäre daher gegenzurechnen, was es kostet, wenn man den Busfuhrpark modernisieren und die gleiche Transportleistung wie mit einer Stadtbahn zur Verfügung stellen würde. Das bedeutet in jedem Fall ein höheren Personalaufwand (o.k., weil Arbeitsplätze sind ja was positives), aber leider auch einen höheren Energieverbrauch und höhere Emissionen je Fahrgast und vermutlich auch höhere Wartungs und Instandhaltungskosten. Letzteres zahlt zwar der Kunde über die Fahrpreise, aber die Stadt ist auch Mehrheitseigner der Hochbahn. Und als Kunde hätte ich für hohe Fahrpreise auch gerne maximalen Komfort als Gegenleistung.

Dann bleibt noch das Platzproblem. Straße versus Schiene. Da ich leider auch immer noch viel zu viel Auto fahre, aus eigener Erfahrung: je langsamer das Auto infolge Dauerstau wird, desto mehr steigen auf schellere Verkehrsmittel um. Da der Bus leider auch im selben Stau steht, bleibt die Stadt- oder Straßenbahn mit eigener Trasse der beste Kompromiss.
Heinz Otto am 03.07.2009 | 23:56
Die Physik der geringeren Rollreibung von Stahlrad auf Stahlschiene bei einer leichteren Strassenbahn wird auch von FDP-Parteigängern nicht ignoriert werden können, wenn sehr bald mit immer teurerem Öl Busse mit höherem Rollreibungswiderstand das Rennen in eine nachhaltige Zukunft verlieren werden.
Erneuerbare Energien werden den zukünftigen ÖPNV tragen müssen.
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