Wo soll gespart, wo Geld ausgegeben werden? Reden Sie mit!
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Polizeiorchester

pleo am 19.06.2009 | 13:34
Auflösung des Polizeiorchesters!
Das kostet(wie der Rechnungshof schreibt) über 1,7 Millionen Euro.
Statt täglich also mehr als 4.600,- Euro für Musiker auszugeben, die eben nicht täglich spielen, kann man für weit weniger Geld -im Bedarfsfalle !!!- Musiker engagieren. Die sind billiger und können sich mit diesen Aufträgern eher selbst finanzieren.
Also: Mehr Musik-Arbeitsplätze in Hamburg - Hamburg wird wieder attraktiver für Musiker.

- und billiger sind die auch.

Kosteneinsparung ohne Funktionsverzicht
- bei gleichzeitiger Steigerung der Attraktivität von Hamburg als Wohn- und Arbeitsort für Musiker




vorhandene Antworten
ZaphodB am 22.06.2009 | 14:31
Find ich gut. Jedem Kind ein Instrument (außer Blockflöten, die fiepen so furchtbar ;-)
Miko am 23.06.2009 | 17:40
Wow, das ist ein mächtiger Posten. Und wofür eigentlich? Wo spielt das Polizeiorchester denn außer bei Polizeifesten?
B.K. am 23.06.2009 | 20:54
Das Polizeiorchester ist als eine Art Botschafter der Freien und Hansestadt Hamburg zu sehen. Die Existenz ist meines Erachtens unantastbar. Allerdings ist die Höhe der Ausgaben zu prüfen, ggf. zu reduzieren.
chaoshacker am 25.06.2009 | 21:38
10 Points pleo!
An anderer Stelle hier fordern Teilnehmer ja sogar noch, daß wegen "Kultur" in solche Orchester mehr investiert werden soll:  Link geback=viewcompiler_forum&view_id_author=

Sicherlich ist es wichtig als eine Stadt wie Hamburg für bestimmte Anlässe die dem Prestige der Stadt dienen auch mal ein großes Orchester zu haben, aber dann kann man ja ein gutes Orchester engagieren das sich sich durch solche Auftritte selber finanziert!
Hamburg ist international wohl auch kaum für sein Polizeiorchester bekannt...
ut am 26.06.2009 | 13:37
wenn das mit den 1.7 Millionen stimmt: AUFLÖSEN oder als ehrenamtliches, selbstfinanziertes Orchester weiterbetreiben!
Steuerzahler am 26.06.2009 | 16:25
Gut so - Hamburg hat ja mit den Philharmonikers und den Symphonikers bessere Orchester. Und ansonsten können doch wirklich die Kinder von der Jugendmusikschule ran, sogar auf Polizeifesten!
pleo am 29.06.2009 | 12:50
@ut

Die 1,7 Mio jährlicher Kosten für das Polizeiorchester hat der Rechnungshof im Jahresbericht geschrieben.

@Ehrenamtliche Lösung
Der Polizeichor ist ehrenamtlich (privater Verein). Warum das Orchester nicht genau so?
Aber angesichts vorhandener staatlicher wie privater Orchester (wie oben schon geschrieben wurde) gibt es m.E. keine Existenzberechtigung für ein zusätzliches Polizeiorchester.
Die anderen beiden Stadtstaaten (Berlin und Bremen) haben ihre auch schon abgeschafft.
Farmsener am 29.06.2009 | 13:07
Berlin und Bremen sind nun nicht unbedingt Vorzeigestädte, die haben ja beide ihren Haushalt überhaupt nicht mehr im Griff und sind völlig überschuldet...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Orchester wirklich so teuer sein soll. Die Angaben des Rechnungshofes sind mit Vorsicht zu genießen, weil dort Kosten aufgeführt werden, die auch sonst anfallen würden. Das Personal zum Beispiel bleibt ja erhalten, macht dann nur andere Aufgaben.

Ansonsten kann man die Polizeishow auch gleich mit abschaffen, die ist schließlich auch nur für Repräsentationszwecke da, wenn man schon dabei ist Kleinsummen sparen zu wollen...
Kater Mikesch am 29.06.2009 | 14:33
Schade, dass sich bei solchen Internetaktionen so wenig ältere Mitbürger teilnehmen, denn die kennen das Polizeiorchester. Musik für uns, von Operette über Jazz bis Michael Jackson. Und das auch noch umsonst! Jetzt soll das auch noch abgeschafft werden? Weil sie keinen Eintritt verlangen, um sich zu finanzieren?
Wer kann sich schon die Staatsoper leisten? Auch Menschen mit kleinem Geldbeutel erfreuen sich an Musik (haben aber leider keine Lobby)!!
Wer die Abschaffung des Polizeiorchesters fordert, hat vermutlich keine Ahnung wo und für wen das Polizeiorchester spielt. Eine Stadt wie Hamburg muss sich auch ein Orchester „für die kleinen Leute“ leisten können.
chaoshacker am 29.06.2009 | 14:53
@Farmsener
Auch wenn das Personal erhalten bleibt: dann übernehmen sie vielleicht sinnvollere Aufgaben, für die man ansonsten weiteres Personal hätte einstellen müssen. also doch was gespart.
@Kater Mikesch
Ich habe mir mal angesehen wie oft und wo das Polizeiorchester auftritt:  Link
Das ist in der Tat nicht selten, aber wohl häufig kostenlos. Und auch wenn man es "den kleinen Leuten" ermöglichen soll am kulturellen Leben teilzunehmen, so sollte man doch trotzdem das Konzept des Polizeiorchesters im Angesicht von leeren Kassen mal auff den Prüfstand stellen dürfen.
GisWit am 29.06.2009 | 14:53
Ich denke meine Vorredner reagieren zu spontan ohne sich informiert zu haben!
Das Polizeiorchester HH besteht seit nunmehr 115 Jahren. Es ist das älteste Orchester dieser Art Weltweit! Eine einmalige Tradition!
Das Polizeiorchester gilt als offizieller Botschafter Hamburgs.In dieser Funktion hat das PO-HH Hamburg in Deutschland und ganz Europa eindrucksvoll vertreten und so als Werbeträger der Hansestadt fungiert!
Das PO-HH mit einem Opernorchester oder einem Symphonieorchester zu vergleichen zeugt für die Absicht absoluter Polemik oder noch goßer Unwissenheit!
In der Jazz-Szene Hamburgs ist das Polizeiorchester in den letzten Jahren zu einer festen Größe geworden! Kritiker sollten sich einige der einmaligen CDs des Orchester anhören ua. mit Jiggs Wigham und anderen JazzGrößen!
Das Polizeiorchester Hamburg zählt zweifellos zu einem der besten dieser Art in Deutschland!
Übrigens spielt das PO-HH nie auf irgendwelchen Polizeifesten (ausnahme Hallensportschau). Absolut absurder Einwand!
Erklären sie doch nur mal den Bewohnern dutzender Altenheime in Hamburg, aus welchem grund ihre Polizeimusiker nicht mehr kommen! Ich denke diese Menschen könnten eine Auflösung des Orchesters, nur weil einigen Polemikern nichts besseres einfällt, nicht verstehen!
Fünf kleine Besetzungen von der Big-Band über Klassisches Bläserquintett bis zum Alleinunterhalter sorgen dafür, daß auch jede Sparte der Musik abgedeckt wird!
Welches andere Orchester kann das bieten??
Das Polizeiorchester besteht aus ca. 35 Musikern. 80% sind Angestellte der Rest ist verbeamtet!
Was soll denn eingespart werden? Die Musiker- die Angestellten? Ab auf die Straße Harz4?(Welches übrigens von den Steuerzahlern bezahlt wird)
Ich gebe dem Einwand recht, daß die Höhe der Ausgaben geprüft werden sollte. Diese sind meines Wissens viel zu niedrig!!
Aber so ist es richtig meine lieben Hamburger - weg mit der Kultur, jedem Kind eine Flöte und die Erwachsenen klopfen auf diversen Kochtöpfen herum das reicht doch!
Logo am 29.06.2009 | 14:58
Die spielen nicht nur auf Polizeifesten sondern überall in der Stadt z.B bei Planten und Bloomen.
Das ist wenigstens mal ein Orchester das für uns kleinen Leute Musik macht, die sich einen Konzertbesuch gar nicht leisten können. Außerdem spielen die nicht nur Märsche sondern für jeden Geschmack etwas!
Maike am 29.06.2009 | 20:55
Ich möchte GisWit zustimmen. Es ist ein in dieser Form einmaliges Orchester, welches nicht mit einer Schul BigBand o.ä. verwechselt werden sollte. Wie bereits gesagt: Hören Sie mal in eine CD rein. Das ist wirklich gute Musik, die (fast) jeden Musikgeschmack abdeckt. Man sollte sich über ein Thema erstmal eine ausgereifte Meinung bilden, bevor man so urteilt wie es hier leider zu oft getan wurde.
Ob sich an dem Posten was sparen ließe sei unbenommen.
Rudolfo am 29.06.2009 | 23:07
Was ist los im Staate Hamburg?
Kultur nur noch für teures Geld?
Das Polizeiorchester Hamburg beschäftigt 35 Berufsmusiker und hat in verschiedensten Ensembles weit mehr als 100 Auftritte pro Jahr. Vom Hörer dieser Konzerte (Rathausmarkt, Planten un Blomen, diverse Kirchen, Seniorenheime etc.) wird kein Eintritt verlangt. Es gibt Kultur zum Nulltarif!
Nur als Beispiel: Für einen Platz in der Hamburgischen Staatsoper bezahlt man gut und gerne 100 € und mehr.
Das Polizeiorchester hört man meist kostenlos.
Es ist unter anderem ein gern gesehener Gast beim NDR-Hafenkonzert, der ältesten Rundfunksendung der Welt (kostet auch kein Geld). Außerdem tritt das Orchester mehrmals im Jahr im Rolf-Liebermann-Studio des NDR anlässlich der Sendung "Sonntakte" auf. Der Eintritt beträgt 10 €, fast für jeden erschwinglich.
Außerdem setzen sich die "unverschämten" Kosten des Polizeiorchesters zusammen aus: 40% Gehalt und 60% Verwaltungskosten.
Da bleibt die Frage: "Wo soll man anfangen zu sparen?"
Die Antwort stelle ich anheim.
pleo am 30.06.2009 | 13:02
@GisWit
Liest sich, als seien Sie selbst Mitglied oder zumindest Polizist....
Einsatz der Kräfte? In der Verbrechensbekämpfung, der Herstellung der Inneren Sicherheit!
- denn das allein ist Aufgabe der Polizei!
Es ist aber nicht ihre Aufgabe, Kultur zu machen (dafür gibt es eine Kulturbehörde) oder soziale Projekte (Unterhaltung für weniger gut betuchte) durchzuführen (dafür gibt es eine Sozialbehörde).


- und langjährige Tradition?
Der Senat hat auch seine Senatsbarkasse abgeschafft.
Eine Reiterstaffel gibt es doch auch schon nicht mehr.
Was nicht mehr in die Zeit passt....
(dass Hamburg Gebäude verkauft, die bereits ähnlich lange oder länger in seinem Besitz waren, lasse ich hier mal ganz außen vor...)


- und die Freunde des Polizeiorchesters können es ja durchaus weiter betreiben: Als Hobby/Freizeitbeschäftigung mit sozialen Aspekten (Kultur für alle). Aber nicht zu Lasten des Steuerzahlers!


Übrigens: Bei den Kosten, die das Orchester jeden Tag kostet, also auch, wenn es nicht spielt (!), kann man sich sehr gute professionelle Orchester engagieren!

Für die genannten Kleinbesetzungen (von Quintett bis zum Alleinunterhalter) wäre das natürlich nochmals viel günstiger!!!! Da warten schon viele Musiker ohne staatliche Festanstellung auf Beschäftigungschancen!


Sie schreiben außerdem, das Polizeiorchester sei "offizieller Botschafter Hamburgs".
Hamburg hat keine "Botschafter"! Schon gar keine "offiziellen"...

____________________________________________

@Rudolfo
Sie schreiben:
"Außerdem setzen sich die "unverschämten" Kosten des Polizeiorchesters zusammen aus: 40% Gehalt und 60% Verwaltungskosten."

Woher haben Sie diese (falschen) Zahlen?
Bei (wie GisWit schreibt) 35 Musikern lässt sich aus den Personalkosten (vgl. Jahresbericht des Rechnungshofs: 42.100 Euro jährlich)ein Personalkostenanteil von 1,47 Millionen errechnen - bei angegebenen 1,7 Millionen Jahreskosten sind das 86% Personalkosten - und nicht 40% wie Sie schreiben....
Logo am 30.06.2009 | 14:36
Wer übernimmt heutzutage denn noch soziale Aufgaben? Ich habe jedenfalls noch keine Philharmonikers oder Sinfonikers in den Altenheimen gesehen und die Kinder von der Jugendmusikschule tauchen vielleicht mal kurz zu Weihnachten auf um den alten Leuten eine Freude zu machen!
GisWit am 30.06.2009 | 14:46
@pleo
liest sich, als hätten sie vor kurzem einen Strafzettel verpaßt bekommen!!
Dann ist es wohl auch nicht die Aufgabe der Bundeswehr Musik oder Kultur zu machen! Die sollen gefälligst Krieg führen!
Ich bin kein Mitglied des Polizeiorchesters bilde mir aber ein, ein Kenner der Hamburger Musik - und Kulturszene zu sein!
So ist es richtig..die Kulturbehörde soll Kultur machen und die Sozialbehörde soll Sozial sein. Wo leben Sie eigentlich?
Das NDR-Symphonieorchester kann man bei der Gelegenheit auch gleich abschaffen. Rundfunk soll Nachrichten verbreiten. Die Musik kommt doch eh aus der Konserve!! Also wozu ein 135 Mitglieder zählendes Orchester? Weg damit!
Staatsoper.. warum nicht die 500. Aida Aufführung vom Band? Wird beim Ballett schon lange praktiziert! Haben Sie eine Ahnung mit welchen Summen jeder einzelne Opernplatz subventioniert wird? Offensichtlich nicht!
Dreist ist es auch, die Senatsbarkasse mit einem Orchester(35 Menschen) zu vergleichen!
Wer sagt, daß die Reiterstaffel nicht mehr zeitgemäß ist oder war? Es gibt in anderen Städten sehr wohl noch Polizisten hoch zu Roß!
Zu Ihren Kosten..der Polizeimusiker wird auch bezahlt wenn er nicht spielt. Also sollte man den Feuerwehrmann nur bezahlen wenn es brennt und er löscht? Den Schutzmann nur, wenn er einen Gangster verfolgt?
Ein Konzert ist nur die Spitze des Eisberges!
Dahinter steht eine aufwendige Probenarbeit,
die geleistet werden muß, um konkurenzfähig zu bleiben.
Soviel zu ...da holen wir doch welche von der Straße die keinen Job haben die können das auch! Absolout Realitätsfremd!! Wo sollen die vielen Musiker ohne Festanstellung herkommen, wo sich finden, wo proben. Das beste wäre, die Stadt gründet ein natürlich staatlich subvetioniertes Orchester, um alle die Musiker immer abrufbereit und konzertfähig für alle Gelegenheiten abrufen zu können!
Also 30 Musiker in die Arbeitslosigkeit schicken und dann....?
Außerdem gehört das Polizeiorchester Hamburg
tatsächlich zu den musikalischen Botschadftern Hamburgs. Ebenso wie einige andere Einrichtungen auch!
zu Ihrem ersten Einwand..innere Sicherheit. Ich denke, daß der Bürger sehr wohl Sicherheit verspürt, wenn er sieht und hört, daß seine Polizei in allen Bereichen tätig ist und nicht nur schwerbewaffnet in dicken Limousinen durch die Stadt fährt.
Der Bürger spricht seine Polizei an. Bei Platzkonzerten, Planten un Blomen usw. Die Polizei ist da und zwar mit Pauken und Trompeten! So soll es auch bleiben!
mannomann253 am 30.06.2009 | 15:56
1,7 Millionen für ein Orchester das kaum jemand kennt und niemand wirklich braucht, nein Danke!
Auflösen!
pleo am 02.07.2009 | 08:32
@GisWit
Ihre Antwort war überzogen:
Nein, ich habe seit Jahren keinen Strafzettel bekommen - in Hamburg schon gar nicht.
Die Bundeswehr soll übrigens nicht Krieg führen, sondern Landesverteidigung betreiben.
- nein: Bundeswehrorchester gehören nicht dazu!
(Auch Einsparpotenzial. Nur historisches Relikt.)

Zum Rundfunkorchester:
nein, da irren Sie: Rundfunk soll nicht nur Nachrichten machen, da gehört die Unterhaltung schon dazu!

Ihre restliche Polemik lasse ich lieber unkommentiert.

Hier geht es um den Haushalt Hamburgs, und da die Aufgabe der Polizei die Innere Sicherheit ist, nicht aber die Unterhaltung der Bevölkerung (und schwerpunktmäßig der Rentner), sollte das Polizeiorchester in der jetzigen, hauptberuflichen Form aufgelöst werden.

Wenn denn musikalisch interessierte Polizisten sich gerne musisch in einem Orchester (oder den von Ihnen genannten Kleingruppen) betätigen wollen, sollen sie es in ihrer Freizeit gerne tun. Dann auch in den Altenheimen (wie Sie schrieben).
GisWit am 02.07.2009 | 10:10
@pleo
na, Sie sind doch wohl der Chefpolemiker!
Sie scheinen sich auf vielen Gebieten gut auszukennen! Wenn ich in Ihren anderen Beiträgen lese, sind Sie ua. auch Fachmann für Verkehrsfragen! Erstaunlich!

ZUm NDR-Symphonieorchester..Rundfunkorchester werden, und das ist eine Tatsache, von den Rundfunkanstalten nebenebei geführt! Oder erklären Sie mir bitte, was ein Orchester mit dem Rundfunkbetrieb zu tun hat! Die Unterhaltung die Sie meinen, kommt aus der Konserve!
Sagen Sie doch einfach, was wird Ihrer Meinung nach eingespart, wenn das Polizeiorchester aufgelöst wird!
Was passiert mit den Musikern? 86% Personalkosten wie Sie schreiben!! Also, wohin mit den Leuten?
Noch mehr arbeitslose Musiker?
Es handelt sich bei Mitgliedern des Orchesters um überwiegend ANGESTELLTE!
Ab auf die Straße!
Oder was soll der öffentliche Dienst mit ausgebildeten Musikern anfangen?
Konzertexamen und dann Aktenträger?
Moderator am 02.07.2009 | 10:30
Liebe Teilnehmende,

ich möchte nochmals darauf hinweisen, trotz der hitzigen Debatte von persönlichen Angriffen abzusehen und bitte sachlich zu bleiben. Hier soll es ausschließlich um die Argumentation gehen.

Viele Grüße,
Birgit Hohberg (Moderation)
chaoshacker am 02.07.2009 | 19:42
Ich kann dem Argumet zustimmen, daß die Polizei nicht für die Unterhaltung der Bürger zuständig ist. Man sollte also besser das Polizeiorchester abschaffen und andere geförderte Musiker in die Pflicht nehmen entsprechende kostenlose oder sehr günstige Auftritte zu absolvieren.
Was die Orchester der Rundfunkanstalten angeht: die ÖR geben in sehr vielen Bereichen sehr viel Geld aus und erbringen damit meiner Meinung nach Leistungen, die über deren Auftrag hinaus gehen. Aber das ist wahrscheinlich kein Thema für die Hamburger Bürgerschaft.
brigitteb am 05.07.2009 | 17:54
Spielen nicht Polizisten im Polizeiorchester? - Die wie das Bundeswehrorchester aus Mitgliedern der Bundeswehr besteht. -
Sollen die 1,6 Mill. ausgegebenen Euro für eine kommerzielle Hamburger Big Band ausgegebenen werden, die nicht die Stadt Hamburg repräsentiert, sondern Künstler in Kostümen an offiziellen repräsentativen Veranstaltungen der Stadt, sprich Theater, Zirkus - Event? - Das sind zwei Paar Schuhe oder?
mannomann253 am 05.07.2009 | 20:57
Ich verstehe diese ganze Debatte nicht!
Was soll Hamburg mit einem Polizeiorchester?
Einem Orchester, welches höchstens 20 Konzerte im Jahr als Gesamtes Orchester absolviert!
Das wären rund € 85000.- pro Konzert!
Ohne eigene Einnahmen!!
Völlig unsinnig!!
Wie viele sinnvole, soziale Projekte könnten mit diesem Geld jährlich in Hamburg unterstützt werden!
Also, macht Schluß mit diesem Luxus!
Ich denke, die Zeit der Hofkapellen sind vorbei!!
Logo am 07.07.2009 | 17:55
Wenn ihr fordert , das Orchester aufzulösen, wo ist da die Einsparung?
Ca.30 arbeitslose Musiker, die von der Stadt Stütze kriegen und für offizielle Anlässe muss die Stadt dann wieder Musiker einkaufen. In den Altenheimen wird keine Musik mehr gemacht, denn Musiker vom freien Markt müssen ja auch bezahlt werden, oder wovon sollen die leben? Also wo ist da die großartige Einsparung.
Ihr redet hier von Menschen ,die ihr in die Arbeitslosigkeit schicken wollt, denn es handelt sich wie schon mehrfach gesagt um ANGESTELLTE - Berufsmusiker...
Was ist das auch für eine komische Behauptung „täglich also mehr als 4.600,- Euro“ für Musiker auszugeben , die nicht täglich auftreten! Aber Konzerte müssen auch vorbereitet werden, den Anlässen entsprechend. So ein Riesenrepertoire muss geprobt und erarbeitet werden! Jedes musikalischen Ensemble muss Aufführungen unter Ausschluß der Öffentlichkeit erst mal vorbereiten oder glaubt ihr so was schüttelt man einfach aus dem Ärmel? Notenmaterial und Instrumente kosten auch Geld und so riesige Gehälter werden die nicht bekommen ! Auch die Feuerwehrleute bekommen ein Gehalt auch wenn's nicht brennt!
Soll das Bild der Polizei geprägt werden von Bereitschaftspolizei in voller Montur, die gegen Chaoten vorgehen muss? Ich denke die Polizei braucht Sympathieträger, die dem Bürger ein freundliches Bild der Polizei vermitteln können und ihn ins Gespräch mit der Polizei bringen! Oder warum sonst leisten sich die meisten anderen Bundesländer auch ein eigenes Polizeiorchester, obwohl die auch genügend andere Orchester haben?
mannomann253 am 08.07.2009 | 12:44
Mir scheint, da kämpfen einige Mitglieder des Orchesters um ihren Job!
Auch Arbeiter und Angestellte in anderen Berufszweigen mußten in den letzten Monaten um Ihren Job kämpfen! Viele haben diesen Kampf verloren! Diese Jobs hatten aber im Gegensatz zu einem Polizeiorchester SINN!
Denn diese Menschen trugen maßgeblich zum Bruttosozialprodukt bei!
Wie kann es sich der öffentliche Dienst leisten, weiterhin an diesem Luxus festzuhalten?
Hamburg hat eine große Kulturlandschaft!
Viele Aufgaben des Polizeiorchesters könnten spielend von Schulorchestern, die teilweise auf sehr hohem Niveau musizieren, übernommen werden! Nur ein Beispiel, ist wohl das Albert Schweizer Jugendorchester! Ein Deutschlandweit anerkanntes Orchester!
Also, Handeln ist angesagt!
chaoshacker am 08.07.2009 | 20:30
@mannomann253
Also aus der Terminübersicht ergeben sich schon mal 18 Konzerte von Juni bis November. Dazu kommen dann noch wöchentliche Auftritte im Sommer bei Planten un Blom.
Wie kommen Sie auf die 20 Auftritte als komplettes Orchester?
pleo am 09.07.2009 | 09:10
@Logo

Sie fragen, warum sich andere Länder auch -noch (!)- Polizeiorchester leisten.

Diese sind historische Reminiszenzen.
Wir brauchen aber keine Vorhaltung von Blaskapellen für "Staatsempfänge".
Wir brauchen keine Orchester, die nach Wunsch und Willen der Politik mal eben abgerufen werden können.

- und dass Stücke geübt werden müssen, trifft auch auf professionelle Orchester zu - und die kann ich für weniger als die genannten 4.600,- Euro pro Auftritt (Tag) buchen.


Wird das Bild der Polizei vom Orchester geprägt oder nicht eher und besser durch uniformierte Polizeikräfte, die vor Ort Streife gehen, die ansprechbar sind, die in Schulen, Jugendheimen, Altenheimen usw. als Berater auftreten, die öffentliche Infoveranstaltungen (z.B. in der Mö, aber auch in den belebten Einkaufsstrassen anderer Stadtteile) durchführen. Die starhlen nämlich Kompetenz bezüglich der Kriminalitätsbekämpfung aus und greifen im Zweifel dann auch zu.
<Ironiemodus an>
Musiker würden wohl als erstes ihre Instrumente sichern... und selbst weglaufen
<Ironiemodus aus>
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