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Bauen und Wohnen

Moderator am 10.07.2009 | 16:52
» Beteiligte
hemmor, SaveTimE, ut, Hochbahnopfer, Peter Anetsberger, Antonia Hinrichsen, Lamy, lorelay


» Kurzbeschreibung
Wie kann man die Stadt Hamburg im Bereich „Wohnen“ verbessern?
Welche Modelle können da hilfreich sein?


» Langfassung
Agentur für Zwischennutzung
Eine Teilnehmerin schlägt vor, eine Agentur für Zwischennutzungen entstehen zu lassen, die leerstehende Räume kostengünstig vermiete. Hamburg habe viele Räume, die die Stadt nicht anböte. Junge Künstler oder kreative Unternehmer könnten diese dann nutzen. Damit könne auch die Abwanderung von jungen kreativen Köpfen verhindert werden. Andere Teilnehmer wiesen darauf hin, dass in den 70-Jahren ähnliche Projekte liefen und Häuser an Wohn- und Kinderprojekte kostengünstig abgegeben wurden.

Umzug aus überteuerten Immobilien
Die Forderung nach einem Umzug aus überteuerten Immobilien wird gestellt. So sei es nicht hinnehmbar das Immobilien verkauft worden seien, die dann von der Stadt zu überteuerten Preisen zurückgemietet worden seien. Eine Teilnehmerin schlägt vor, dazu einen Untersuchungsausschuss zu bilden.

Anschaffung von dezentralen und intelligenten Energieanlagen
Ein anderer Teilnehmer schlägt eine dezentrale Energieversorgung für die Stadt Hamburg vor. Es sollten innovative Energieanlagen angeschafft werden, wie KWK, Solar und Erdwärme.
Auch das Stromnetz sollte durch die Stadt übernommen werden. Diese Projekte würden vor allem zu Einsparungen führen. da durch Einspeisungsvergütung und Einnahmen aus der Einspeisungsgebühr für Großkraftwerke, CO² Schleudern und AKWs und der Veräußerung der CO² Zertifikate ein beträchtlicher Teil der Investitionskosten gedeckt sei.
Zudem könnten Solarkollektoren und Photovoltaik Anlagen zur Stromgewinnung und somit mittelfristig zu Einsparungen bei den Energiekosten beitragen.

Zukunftsweisendes Wohnen und Arbeiten
Ein anderes Projekt sieht eine Optimierung im Wohnbereich vor, ohne die Kluft zwischen reichen und armen Bürgern zu vergrößern. Ziel müsse es sein, eine bestmögliche Versorgung zu erlangen, indem die „Energie-, Wasser- und Abwasser-, Kommunikations- und Mobilitätsinfrastruktur und besonders die Sozialen Dienste durch optimierte Koordination und Organisation“ zusammengefügt werden. Dies solle in 3 Phasen aufgeteilt werden. Als erstes sollte eine interdisziplinäre Zusammenarbeit geschaffen werden, mit Partnern aus der Verwaltung, Wirtschaft und Hochschulen und einigen Bürgerprojekten. Zum Ende der Phase solle ein Katalog erstellt werden, welcher die Art und den Umfang definiert, was später zur öffentlichen Dienstleistung gehören soll. Die zweite Phase solle eine Pilotphase mit einigen Forschungsprojekten werden, in der man die Werkzeuge (Software und Arbeitsstrukturen) erproben könne. Zu letzt sollte man in der dritten Phase weitere Wohn- und Arbeitsquartiere schaffen und die Werkzeuge nachhaltig verbessern.

Dieses könne zum Beispiel zur Verkürzung der Arbeitswege führen. Zudem könne es zu einer Zusammenarbeit aller Generationen verhelfen.


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