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Umwelt

Moderator am 10.07.2009 | 15:24
» Beteiligte
Marta, Michael, Peter Anetsberger, BV, Pit, Cocktails4u, Hoppetosse, HaSe, SPHH, Fabius, Lisa, maline, seelenkarneval, gue.bue, admaster, Zunge, Twennsen, Fhw, regularwittgenstein, Kanny, Prooque, Spiekermann, Rogaraik, JulchenC88, ZaphodB, Rukh, ollis, Hazza, Meyerholz


» Kurzbeschreibung
Das Thema Umwelt wurde in Rahmen des Diskurses kontrovers behandelt. Aus der Diskussion haben sich vier zentrale Themenblöcke herausgebildet: Einsparmöglichkeiten / Prioritätensetzung, Einnahmeverbesserungen, Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und Verlangsamte Stadtentwicklung für den Schutz der Umwelt


» Langfassung
Einsparmöglichkeiten / Prioritätensetzung
Im Durchschnitt wurde im Haushaltsrechner eine Reduzierung des Postens Stadtentwicklung und Umwelt vorgenommen. Dementsprechend wurden verschiedene Vorschläge für Einsparungmöglichkeiten und notwendige Prioritätensetzungen in der Behörde gemacht.

Sparmaßnahmen:
- Die Subventionen für Projekte und Gruppen (NGOs) sollten reduziert und mit mehr Auflagen versehen werden.
- Der administrative Aufwand könnte deutlich eingeschränkt werden.
- Investitionen in die Umwelt müssen nicht mit Mehrausgaben für den Staat einhergehen, sondern können mit Auflagen erzielt werden. So könnte zum Beispiel bei der Vergabe Bauprojekten von vorneherein besser auf mögliche Mehrkosten geachtet werden. Dies ist durch strenge Verträge möglich.
- Es wird eine Abschaffung der Behörde und eine Verlagerung der Aufgaben auf andere Behörden vorgeschlagen.
- Kürzungen dürfen nur soweit gehen, dass Hilfsmaßnahmen aus dem Bund und der EU auch weiterhin genutzt werden können.
- Verzicht auf Lärmminderungsplanung

Prioriäten:
- Durch eine Reduktion der Ausgaben für den Umweltschutz kann mehr in die Stadterneuerung investiert werden.
- Mehr Investitionen in die Planung und Erschließung neuer Wohngebiete.
- Mehr Personal für die Verkehrsgewerbeaufsicht.
- Es sollte zu den Prioritäten der Behörde gehören Sauberkeit und Ordnung in der Stadt voranzutreiben. Hierzu gehören die Pflege von Grünanlagen und das aufstellen von Mülleimern.

Einnahmeverbesserungen
N eben den Sparmaßnahmen könnten auch Einnahmeverbesserungen bei der Behörde vorgenommen werden, um so mehr Ressourcen für Umweltschutzmaßnahmen zu haben. Ein Vorschlag zur Erreichung dieses Ziel ist die Erhöhung der Bußgelder bei Umweltschutzvergehen. Darüber hinaus könnten die City-Maut und andere Wegegebühren (z.B. Köhlbrandbrücke)eingeführt werden.

Maßnahmen zum Schutz der Umwelt
Es herrscht weitestgehend Einigkeit darüber, dass Umweltschutz zu den zentralen Aufgaben der Stadt Hamburg gehört. Es wurden im Rahmen der Diskussion eine Reihe von konkreten Maßnahmen zum Schutz der Umwelt in Hamburg entwickelt.

Ein zentraler Punkt in diesem Zusammenhang war die Verstärkung der Investitionen in regenerative Energien. Es wird vorgeschlagen Förderprogramme zum Einsatz erneuerbarer Energien aufzusetzen und Kampagnen zu den Themen Ressourcenschutz und Energiesparen durchzuführen. Durch Investitionen in alternative Energien könnte darüber hinaus eine Förderung des Umweltbewusstseins erreicht werden.

Im Hinblick auf die Organisation des Verkehrs in der Stadt wird gefordert, dass die Radwegsituation deutlich verbessert werden muss. Darüber hinaus könnten intelligente Ampelschaltungen, speziell auf den "Ringen", die Verkehrssituation verbessern.

Statt Dachbegrünungen sollte dazu übergegangen werden, eine prozentuale Bestückung der Dächer mit Solaranlagen vorzuschreiben und zusätzlich zu fördern. Dies würde nicht nur der Umwelt sondern auch den betreffenden Firmen nützen, die so Kosten einsparen könnten.

Verlangsamte Stadtentwicklung für den Schutz der Umwelt
Von mehreren Beteiligten wurde gefordert die Tätigkeiten in der Stadtentwicklung zurückzufahren. Dies spare Kosten und helfe gleichzeitig die Umwelt zu entlasten. Es wurden eine Reihe von spezifischen Punkten genannt, für die dies zutrifft:

- Es könnte auf Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt "Wachsende Stadt" verzichtet werden.
- Durch reduzierten Straßenbau würden Ressourcen für die Entwicklung der Stadtbahn und der Radwege frei.
- In den letzten Jahren wurde die Infrastruktur Hamburgs stark gefördert, daher könnte man nun an dieser Stelle gespart werden.
- Die Finanzkrise erlaubt momentan keine starken Investitionen in Stadtentwicklung und Umwelt.


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